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Ausgabe 02/2021

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

Min 🌈

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Ausgabe 02/2021

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

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Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

Min 🌈

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Ausgabe 02/2021

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

Min 🌈

QZIN._Zeichenfläche 1

Ausgabe 02/2021

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

Min 🌈

QZIN._Zeichenfläche 1

Ausgabe 02/2021

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

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Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

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Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

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Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

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Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

Min 🌈

QZIN._Zeichenfläche 1

Ausgabe 02/2021

Hallo und herzlich Willkommen zurück zur QZIN!
Pride Month ist mittlerweile vorbei und in den letzten vier Wochen haben sich einige Stars und Sternchen geoutet.

Genau darum soll es in der dieswöchigen QZIN gehen: wir geben euch eine Übersicht über die aktuellen Coming Outs!

Fangen wir also gleich an!

Lim (World Klass) (he/they)

Wer die alten WEEKLYs gelesen hat, weiß, dass ich gerne K-Pop höre und genau damit fangen wir auch mit unserer Coming Out Edition an!
Kenny Lim hat bei der Survival Show World Klass teilgenommen und hat im Rahmen des Pride Months auf Twitter bekannt gegeben, dass they nicht nur he/him Pronomen benutzt, sondern eben auch they/them Pronomen.

Lim ist nicht genauer drauf eingegangen, welche Labels they benutzt. Trotz allem hat K-Pop Twitter dieses kleine Coming Out groß gefeiert.

Kehlani (she/they)

Ebenfalls in einer alten WEEKLY Ausgabe habe ich bereits über Kehlani geschrieben. Damals hatte they sich als pansexuell geoutet. Nicht nur dieses Label hat sich mittlerweile geändert, denn laut Kehlanis Twitter Profil benutzt they she/they Pronomen.

Zusätzlich dazu hat sich Kehlani im Juni während eines Instagram Lives als lesbisch geoutet.

Utada Hikaru (Mys.)

Wer Kingdom Hearts und Final Fantasy zockt, kennt möglicherweise die OSTs von Utada Hikaru. Bekannt wurde Utada Hikaru im internationalen Kontext vor allem durch das Singen von OSTs, hat aber auch sonst eine beeindruckende Musikkarriere hingelegt.

Am 18. Juni hatte Utada Hikaru einen Instagram Post verfasst, indem Utada Hikaru darüber erzählt, wie unangenehm es sei, sich als “Miss” bezeichnen lassen zu müssen. Vorgeschlagen hatte Utada Hikaru darauf hin das geschlechtsneutrale “Mys.” (statt Miss), das für “Mystery” steht.

Einige Tage später hatte Utada Hikaru sich im Rahmen eines Instagram Lives zusätzlich als non-binary geoutet.

Ganz sicher ist aktuell noch nicht, welche Pronomen Utada Hikaru künftig nutzen wird – das Internet nutzt aktuell they Pronomen, um über Utada Hikaru zu sprechen, während ich mich für die Nutzung des vollen Namens im Artikel entschieden habe.

Dove Cameron (she/her)

Dove Cameron, ihres Zeichens Schauspielerin und Sängerin, hat sich in einem Interview mit Gay Times magazine als bisexuell geoutet.

Im Interview erzählte sie, dass sie zwar schon seit einiger Zeit angedeutet hatte, dass sie queer sei, aber doch zu sehr Angst davor hatte, das ganze publik zu machen. Schlussendlich hatte auch sie sich in einem Instagram Live als bisexuell geoutet: ‘Guys, I really needed to explain something to you. Maybe I haven’t said it, but I’m super queer. This is something I want to represent through my music because it’s who I am.’ (trans.: Leute, ich muss euch was erklären. Vielleicht habe ich es nie direrkt gesagt, aber ich bin super queer. Das wollte ich die ganze Zeit schon in meiner Musik zeigen, denn genau das bin ich.)

David Archuleta

Sänger und American Idol Teilnehmer David Archuleta hat sich ebenfalls in einem Instagram Post als Teil der Community geoutet.

Er erzählt, er hatte sich seiner Familie gegenüber als schwul geoutet, hatte dann aber gemerkt, dass er sowohl auf Frauen als auch auf Männer stehe. Zusätzlich dazu sei er auf dem asexuellen Spektrum, was gut für ihn passen würde, da er sowieso bis zur Ehe warten wollen würde.

Yetide Badaki

Yetide Badaki, die unter anderem bei “American Gods” und “This is us” mitspielt, hat sich Anfang des Jahres als bisexuell geoutet. “American Gods” habe ihr bei ihrem Coming Out geholfen, erzählte sie im Interview mit Digital Spy, in dem sie sich auch geoutet hatte.

Ronen Rubinstein

Ronen Rubinstein, der als Schauspieler Teil der Serie 9-1-1: Lone Star ist, hat sich im Juni in einem Interview mit Variety als bisexuell geoutet.

Rubinstein – der bereits während der High School Zeit gemerkt hatte, dass er Gefühle für Männer entwickelte – erzählt in dem Interview ebenfalls, wie unterstützend seine Partnerin Jessica Parker Kennedy sei. Sie war einer der ersten, die ihn auf seine Bisexualität angesprochen hätte und versicherte ihm, dass sie ihn “für die Person, die er sei liebte und dass Leute ihn für sein ganzes Wesen” lieben würden.

Sha’Carri Richardson

Leichtathletikerin Sha’Carri Richardson wäre eigentlich auf dem Weg zu Olympia – wenn die Sportverbände nicht was gegen Schwarze Sportler_innen hätte und sich irrsinnige Ausreden zur Diskriminierung und Ausgrenzung Schwarzer Sportler_innen ausdenken würden* – und hatte nach ihrem Sieg beim 100m-Lauf ihrer Partnerin gedankt.

Bereits 2015 hatte Sha’Carri auf Twitter erklärt, dass sie sich ihrer Familie gegenüber als bisexuell geoutet hatte.


* Sha’Carri wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie Gras geraucht hatte (in einem Staat, in dem es legal war – nachdem ihre biologische Mutter gestorben war). Brianna McNeal wurde von der Teilnahme an Olympia gesperrt, weil sie eine Testung verpasst hatte (während sie nach einer Abtreibung krank im Bett lag). Christine Mboma and Beatrice Masilingi wurden ebenfalls von der Teilnahme an Olympia gesperrt, da ihre Testosteron-Werte zu hoch für die “Frauen-Kategorie” waren. Dieselbe Diskriminierung hatte schon Caster Semenya erfahren, die intergeschlechtlich ist. Zusätzlich dazu wurden Schwimmkappen für Afro Frisuren gebannt.

Mr. Grim, Gabbi Tuft, Toni Storm, DangerKid (he/him & she/her) & Kayla Braxton

2021 war aus irgendeinem besonderen Grund auch das Jahr, in dem sich einige Leute aus der Wrestling-Szene geoutet haben.

Mr. Grim (Chris Lewis) hatte sich bereits im Januar als pansexuell auf Twitter geoutet.

Gabbi Tuft, ehemalige WWE Wrestlerin*, hatte sich im Februar als trans geoutet und auf Instagram erklärt, dass sie keine Angst mehr habe und endlich mit Stolz sagen könne, dass sie sich für die Person liebt, die sie ist.

Kayla Braxton, Moderatorin* der WWE’s Friday Night SmackDown, hatte sich ebenfalls auf Twitter geoutet und dort erklärt, dass sie bisexuell sei.

Toni Storm, ebenfalls professionelle WWE Wrestlerin*, hatte sich auf Instagram als bisexuell geoutet.

Und zu guter Letzt hatte sich DangerKid in einem vierteiligen Twitter-Post als non-binary, pansexuell und genderfluid geoutet. DangerKid erklärt, dass es egal sei, welche Pronomen Personen für DK nutzen, wenn DK “male presenting” sei. Wenn DK femme auftritt, sollen der Name Amber und she/her Pronomen genutzt werden.

Carl Nassib

Bleiben wir doch gleich mal in der Sportwelt, denn Carl Nassib, der bei den Raiders spielt, hatte sich im Juni auf Instagram als schwul geoutet. Im Video erklärt er, dass Repräsentation wichtig seien und er sich für die Zukunft wünsche, dass Coming Out Videos nicht mehr von Nöten seien.

Damit ist Carl Nassib der erste aktive und offen queere Football Spieler in den USA.

Yokoyama Kumi (they/them)

Das letzte Coming Out, über das ich kurz berichten möchte, ist das von Fußballer Yokoyama Kumi.

They spielt aktuell noch bei den Washington Spirit und erklärt in einem YouTube Video, dass they künftig den Profilfußball verlassen und als Mann leben will. Außerdem erklärt they, dass they sich niemals in Japan geoutet hätte. Künftig möchte they sich jedoch in their Heimatland für die Community einsetzen und über queeres Leben aufklären.

Wer noch weitere Coming Outs lesen möchte, findet diese hier!

Das wars für die Sonderausgabe der QZIN!


Passt weiterhin auf euch auf.

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